Seit 2001 organisiert die Feuerwehr alljährlich auf Kreisebene Fahrsicherheitstrainings in der Ellwanger Reinhardt-Kaserne. Jetzt wurde die Bundeswehr als „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet.
Ellwangen. Mittlerweile hätten beinahe 900 Floriansjünger „die Ausbildung genießen dürfen“, weiß Kreisbrandmeister Otto Feil. Etwa 99 Prozent der Wehrmänner sitzen nur bei Übungen und Einsätzen hinter dem Steuer der schweren Fahrzeuge, ergänzt der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Klaus Kurz.
Deshalb seien sie gegenüber Berufskraftfahrern eher „ungeübt“. Umso wichtiger seien Fahrtrainings. Dies sieht auch Frank Obergöker von der Unfallkasse Baden Württemberg so: Nur wer das Fahrzeug in Extremsituation beherrscht, sei für den Ernstfall gewappnet. Deshalb beteilige sich die Kasse an der Finanzierung des Trainings.
Für dieses Sicherheitstraining sei entsprechendes Gelände erforderlich, weiß Sylvia Dworak von der Verkehrsfachschule Markdorf. Der Theorieunterricht findet bei der Ellwanger Stützpunktwehr statt, die praktischen Übungen in der Reinhardt-Kaserne.
Zum Dank für jahrelange Zusammenarbeit wurde jetzt die Bundeswehr mit dem Prädikat „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet. Der Kommandeur des Transportbataillons 465 und Standortälteste, Oberstleutnant Uwe Zvonar, nahm die Plakette entgegen. Zvonar versicherte, dass die Trainings auch weiterhin auf dem Kasernengelände stattfinden können. Die Bundeswehr würde sich „über das Normale hinaus“ einbringen und habe die Auszeichnung verdient, befand OB Karl Hilsenbek. rat
Quelle und ©: <link http: www.schwaebische-post.de service archiv>Schwäbische Post, 10.05.2010
Auch die Freiwillige Feuerwehr Oberkochen ist regelmäßig bei den Fahrertrainings in Ellwangen dabei und kann der Ehrung nur beipflichten. Einen Artikel zum letzten Besuch finden Sie im <link>Artikel-Archiv 2009.
