Das Radio läuft, die Ampel ist rot und ganz plötzlich steht der Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn formatfüllend im Rückspiegel. Wo kam der denn jetzt her, fragt sich der überraschte Mensch am Lenkrad. Tatsächlich haben Fahrer der Einsatzfahrzeuge von Polizei und Feuerwehr in Notfällen zunehmend Probleme, sich eine freie Bahn oder Gasse zu schaffen.
Die Ursachen für die mangelhafte Wahrnehmung der Einsatzfahrzeuge sind vielschichtig: die hohe Verkehrsdichte und die wachsende Informationsflut, die ein Autofahrer aufnehmen soll. Aber auch die bessere Schallisolierung moderner Fahrzeuge hat ihren Anteil daran.
Lauter darf ein Martinshorn nicht mehr warnen – die maximale Lautstärke der Sondersignale ist aus Gründen des Gesundheitsschutzes auf 110 Dezibel (dB) in dreieinhalb Metern Abstand begrenzt. Das ist eigentlich schon eine beachtliche Lärmkulisse. Zum Vergleich: Ein Presslufthammer bringt es in einem Meter Entfernung nur auf 100 dB.
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