Arbeiter nach vermeintlichem Gasaustritt in Sicherheit gebracht

Drei Arbeiter vorsorglich in umliegende Krankenhäuser verbracht

Heute Vormittag gegen 10.00 Uhr löste in einer Firma in der Carl-Zeiss-Straße aus unbekannter Ursache eine „Gasleckage-Warnanlage“ aus. Die zuständige Werkfeuerwehr war sofort zur Stelle und führte entsprechende Messungen in einem Laserraum durch. Drei Arbeiter, die über Kopfscherzen und Kreislaufbeschwerden klagten, wurden vorsorglich zur Überwachung in umliegende Krankenhäuser verbracht.

 

Aus dem betroffenen Gebäude wurden anfänglich 20 weitere Mitarbeiter evakuiert. Der zunächst befürchtete Austritt von Ozongas bestätigte sich jedoch nicht. Nachdem die Sachlage von der Werkfeuerwehr abgeklärt war, konnten die Evakuierten ihre Arbeit einige Zeit später wieder aufnehmen.

 

Ermittlungen, warum die sehr sensible Warnanlage auslöste, werden durch die Polizei unter Mithilfe von fachkundigen Monteuren durchgeführt. Ob ein Fehler in der Messanlage vorlag oder der erlaubte Gas-Grenzwert in dem Laserraum überschritten war, steht momentan noch nicht fest. Eine Gefährdunglage für das Umland oder gar für das weitere Betriebsgelände bestand nicht.

 

Quelle: Polizeidirektion Aalen