Einblicke in die Technische Hilfeleistung


Feuerwehr Oberkochen nimmt an Seminar zur Unfallrettung teil

 

28.11.2013 | Verkehrsunfälle stellen Feuerwehren meist vor komplizierte und belastende Aufgaben. Auch wenn das Standardvorgehen in den Feuerwehr-Übungsplänen laufend trainiert wird, bleibt dennoch die Gewissheit, dass das erlernte Wissen im Ernstfall eine Orientierungshilfe bleiben wird. Denn: Ein Verkehrsunfall gleicht selten exakt einem anderen. Gerade bei schweren Unfällen sind die Lagen oft unübersichtlich und kompliziert und gehen weit über das hinaus, was sich während des Feuerwehr-Dienstabendes trainieren lässt. In Zusammenarbeit mit Ausbildern der Firma Weber Rescue Systems - einem Hersteller für feuerwehrtechnische Rettungssysteme – nahm die Feuerwehr Oberkochen an einem zweitägigen Fortbildungsseminar zum Thema Technische Hilfeleistung teil, bei dem weiterführende Kenntnisse in der Unfallrettung gelehrt wurden. Einen Einblick in die Ausbildungsinhalte geben wir Ihnen in diesem Artikel. Artikel lesen

Mobile Endgeräte im Feuerwehrwesen


Foto: Opel

Spielerei oder unverzichtbares einsatztaktisches Hilfsmittel?

 

20.05.2011 | Mobile Endgeräte tragen zum Wandel von Leben und Arbeit bei, wie kaum ein anderes Medium in den vergangenen Jahrzehnten. Doch können sie auch dem Feuerwehrwesen neue Impulse bescheren? Smartphones und Tablet-PCs sind die momentanen Renner im Bereich mobiler Endgeräte. Sie verkörpern den Digital Lifestyle des erst angebrochenen neuen Jahrzehnts wie kein anderes Gerät. Dabei wird das Potential der Geräte für den professionellen Bereich bislang unterschätzt. Durch innovative und einfache Bedienkonzepte, gute Handlichkeit, Stabilität und ausgereiften technischen Eigenschaften sind sie längst nicht mehr nur zum Zeitvertreib im privaten Bereich zu gebrauchen. Wir als Feuerwehr wagen einen Blick in die Zukunft und schauen auf Ansätze und Szenarien zur Nutzung von mobilen Endgeräten. Special lesen

Atemschutzausbildung bei der Feuerwehr


Vom Eignungstest zum routinierten Atemschutzgeräteträger

 

Nicht erst seit dem Atemschutzunfall in Tübingen, der im Dezember 2005 bundesweit für Aufsehen sorgte, ist die Atemschutzausbildung bei vielen Feuerwehren ein sensibles Thema. Damals kamen zwei Feuerwehrkameraden während eines Einsatzes unter Atemschutz im Innenangriff ums Leben. Der im Jahre 2006 veröffentlichte Unfallbericht legt offen, was damals alles schief gelaufen ist. Führungskräfte, Atemschutzausbilder und Atemschutzgeräteträger konnten gleichermaßen aus dem Unfallbericht Rückschlüsse ziehen, wie sich Unfälle wie in Tübingen zukünftig vermeiden lassen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, welche Stationen ein Feuerwehrangehöriger in seiner Atemschutzlaufbahn durchläuft und worauf es bei der Ausbildung ankommt. Artikel lesen

 

Einsatztaktik und Strahlrohrtraining


Strahlrohrtraining am 21.9.2010

Wie Rauchgasdurchzündungen beherrschbar werden

 

Rauchgasdurchzündungen bergen für Feuerwehren hohe Gefahren. Das plötzliche Durchzünden von Pyrolysegasen, die bei der Zersetzung von Stoffen durch Hitzeeinwirkung entstehen, stellt ein unkontrolliertes Risiko für einen Atemschutztrupp im Innenangriff dar. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, werden die Mitglieder der Feuerwehr Oberkochen auch verstärkt im Bereich Roll-Over-, Flash-Over- und Strahlrohrtraining geschult. Bereits zweimal besuchte die Feuerwehr Oberkochen ein Tagestraining auf einer Brandbekämpfungsanlage und auch in den regulären Übungsabenden werden die Kenntnisse aufgefrischt und erweitert. Christian Göttlich, Heißausbilder bei IFRT in Külsheim, führte durch einen interessanten Abend - eine Zusammenfassung. Artikel lesen

Einsätze auf der B19


Eine Chronologie vergangener Verkehrsunfälle

 

"Die Bundesstraße 19 führt vom geographischen Zentrum Deutschlands in Thüringen quer durchs Frankenland nach Südosten bis Baden-Württemberg und über die Schwäbische Alb zurück nach Bayern, durch das bayrische Oberschwaben und das Allgäu, wo sie in den Allgäuer Alpen an der österreichischen Grenze endet." (Wikipedia). Auch an Oberkochen führt die vielbefahrene Straße, auf der es in den letzten Jahren immer wieder zu schweren Unfällen gekommen ist, vorbei. Die Ursachen in den letzten Jahren waren dabei vielfältig. Zum einen verleitet der Streckenverlauf auf dem Teilstück zwischen Unterkochen und Königsbronn mit langen Kurven und unübersichtlichen Passagen dazu, riskant zu überholen. Aber auch Alkoholeinfluss, nicht angepasste Geschwindigkeit und Witterungseinflüsse galten in den letzten Jahren als als Hauptunfallursache. Wir blicken in dieser Reportage auf einige Einsätze bis ins Jahr 2000 zurück. Artikel lesen